Im KABINETT: Flora Funga Fauna – Gine goes Glas

 bis 20. November

Aus Dortmund stammt die Künstlerin und Designerin Gine Selle. Seit 2012 lebt sie in Frauenau. Ihr Atelier, das ‚heimatLabor m10‘, hat sie in der alten Glasmacherschenke gleich gegenüber der Glasmanufaktur von Poschinger eingerichtet. Angeregt vom Glasmacherort Frauenau widmet sich Gine Selle gestalterisch dem Thema Glas, so wie sie diesen Werkstoff und das Handwerk sieht. Daraus entstand die Werkreihe: „Gine Goes Glas“, aus der unter anderem ihre spezielle Form der HinterAcrylglasMalerei hervorgegangen ist. Ihre Werke zeigt sie jetzt im „Kabinett“ des Glasmuseums Frauenau.

 

Inspiriert von der Natur des Bayerischen Waldes entstand so für die Ausstellung im Glasmuseum die großformatige Trilogie: „Flora Funga Fauna“. Darüber hinaus sind weitere Bilder in dieser Technik, sowie Objekte aus alten Glasmachermodeln sowie eine Köpfe-Installation mit bearbeiteten BrilIen des 1. Bürgermeisters von Frauenau zu sehen.

 

Gine Selle ist nach Abschluss einer Lithografenausbildung seit 1995 künstlerisch tätig. Die meiste Zeit davon verbrachte Sie in Dortmund. Ihre Werke wurden bisher im In- und Ausland ausgestellt. Neben einem 1. Preis für Wandgestaltung in Essen, Installationen und Fotoperformances am Strand von Holland, bestückte sie den Botanischen Garten von Dortmund mit 60 Motiven eines Fotocollagen-Projekts und installierte auch im Bayerischen Wald collagierte Motive auf großformatigen Planen. Ihre Arbeiten sind meist Kombinationen aus Zeichnung, Fotografie und Malerei, aber auch Einzelarbeiten in den verschiedensten Techniken mit unterschiedlichsten Materialien sowie Objekte. Was sie NICHT ist: Glaskünstlerin.