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Das Glas, die Lampe und ich |
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6. März bis 13. Juni 2010: Lampenglasskulpturen aus Thüringen und Bayern

Lampenglas muss nicht wie Lampenglas aussehen, wie diese Objekte von Andre Gutgesell beweisen...
Mit Arbeiten von Hermann Ritterswürden (Zwiesel), Susann Liebold (Hasenthal/Schneidemühle), Andre Gutgesell (Ernstthal), Bernd Weinmayer (Mariastein/Tirol), John Zinner (Lauscha) und Nadja Recknagel (Bad Homburg)
Unter den Links können Sie die Webseiten der Künstler/Innen aufrufen und sich schon mal ein erstes Bild davon machen, was Sie in der Ausstellung erwarten wird.
30 Bilder von der Ausstellung
Bei der Arbeit
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Recknagel
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Gutgesell
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Liebold
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Traditionelle Lampenglasproduktion – vom Christbaumschmuck über Glasaugen bis zu filigranen Figuren ist im Thüringer Wald seit Jahrhunderten ein traditionsreicher Erwerbszweig. In Bayern, und hier natürlich vor allem im Bayerischen Wald, ist diese Tradition noch nicht so alt, aber trotzdem in den Ergebnissen gleichermaßen beachtenswert.
Freie künstlerische Arbeiten hingegen erleben nun in beiden Wäldern eine Ausprägung, die es wert ist, in einer Ausstellung erstmals auch im Glasmuseum Frauenau gezeigt zu werden. Auch wenn die thüringischen oder bayerischen Wurzeln der Künstler nicht mehr oder nur noch partiell mit deren derzeitigem Lebensmittelpunkt übereinstimmen – das geografische Etikett ist legitim und verweist auf Vergangenes und die Möglichkeiten für die Zukunft.

... oder dieses von Nadja Recknagel...
Die Künstler haben jeder für sich einen unkonventionellen Weg im Umgang mit ihrer Materie gewählt, brechen wahrlich auf zu neuen Ufern und geben dem Begriff Lampenglas eine unerwartet zukunftsorientierte und anspruchsvolle Dimension. Skulpturen entstehen hier, in ihrer individuellen Sichtweise einmal nahe an der Natur, einmal weit davon entfernt in der kompletten Abstraktion. Neon spielt eine weitere Rolle, der Effekt ist Selbstzweck und doch gleichzeitig das notwendige Stilmittel für eine künstlerische Botschaft.
Die sechs Künstler präsentieren jeder für sich eine besondere Qualität des Sichtbaren, der Inhalte und der Herangehensweise – in der gemeinsamen Präsentation ein vielfältiges und spektakuläres Erlebnis.
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